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Waldspielgruppe Pfütze


für 3 - 5 jährige Kinder in den Langen Erlen


Treffpunkt:Lange Erlen, beim Einstieg der Finnenbahn / Vitaparcours an der Freiburger-/Hochbergerstrasse, die zum Zoll Otterbach führt.
Karte: (Interaktive Karte hier)
Zeit:Montag 9 - 14 Uhr mit Mittagessen;
von Dezember bis Februar nur bis 12 Uhr,
ohne Mittagessen
Kosten:monatlich CHF 190.-,
in den Monaten Dez. - Feb. je CHF 110.-
Leitung:Esther Herzog
Valérie Wehrli
Kontaktaufnahme:
Für weitere Informationen oder den Besuch eines unentgeltlichen Schnuppertages füllen Sie bitte folgendes Formular aus, wir werden Sie dann gerne kontaktieren.

Beispiel eines Waldspieltags:

Nach einem Begrüssungskreis mit Lied verabschieden wir uns von den Eltern und machen uns auf den Weg zu unserem Znüniplatz. Der Wald bietet vielseitigen Bewegungsraum und Naturmaterialien wie Stöcke, Erde, Blätter, Wurzeln, Tannzapfen, die zu spannenden Spielen einladen. Bald machen wir Halt für die Fingervers-Runde, von der die Kinder hell begeistert sind. Der selbe Weg, die Stationen und Rituale geben dem Kind einen sicheren Rahmen und die Möglichkeit Erfahrungen und Entdeckungen zu wiederholen, vertiefen und neu zu beobachten. Znüni nimmt jedes Kind selbst mit. Zum z'Mittag kochen wir etwas Feines auf dem Feuer. Der Rückweg ist meistens schnell zurückgelegt, erfüllt und zugleich müde treffen wir bei euch Eltern wieder ein.

Leitgedanken und Zweck der Waldspielgruppe:

Der Wald lädt uns zu erlebnisreichen Stunden ein, ohne sich aufzudrängen. Es gibt keine definierte Spielsachen und Einrichtungen, die eine vorgegebene Nutzung und Zweck haben. Die Stille und der Raum regen das Kind an zu freiem Spiel, zu Kreativität und Selbständigkeit. Im Wald können die Kinder laut sein, rennen, dreckeln, gestalten, still sein - verschiedene Aktivitäten können ungestört nebeneinander stattfinden.
Im unaufgeforderten und unbeeinflussten Spiel entwickelt das Kind Eigeninitiative und gewinnt Selbstvertrauen. Das unterstützt seine gesunde und lebenswichtige Ich-Entwicklung.
Auch die motorische Entwicklung und die Geschicklichkeit entwickeln sich im Wald gut. Über den Körper und die freie Bewegung entsteht der Bezug zu sich selber. Verstehen beginnt, indem wir etwas begreifen, mit unseren Händen erfassen, dort wo Leben hinein kommt. Das sind wichtige Bausteine fürs Leben und Lernen.

Der Aufenthalt bei jedem Wetter an der frischen Luft im Wald stärkt die Abwehrkräfte und führt emotional zu mehr Ausgeglichenheit.
Die Natur grünt und blüht aus sich selbst heraus, Früchte reifen, Blätter fallen. Es wächst und geschieht, wie von alleine. Von der Natur umgeben zu sein, tankt uns auf und erweckt dieselbe selbsttätige Kraft in uns.

Über uns:

Esther Herzog
Jahrgang 1979, dipl. Bewegungspädagogin, dipl. Naturärztin ANHK
S2004 habe ich in Reinach meine Liebe zum Waldspielgruppenleiten entdeckt, und nie mehr losgelassen. 2009 gründete ich die Gruppe Salamandria im Allschwilerwald und 2011 die Gruppe Pfütze in den Langen Erlen.
Es ist für mich etwas vom Schönsten, mit den Mädchen und Buben im Wald unterwegs zu sein, zu staunen über den Wald im Wandel der Jahreszeiten. Kleine Plätze, Tiere und Pflanzen zu entdecken, sich unter dem grossen Blätterdach niederzulassen und gemeinsam in diesem Reich kreativ und phantasievoll zu sein. Zusammen spielen, heisst für mich auch, den Kindern zuzuhören und zuzuschauen, wie und was sich aus ihnen entfaltet. Ich bin sehr dankbar darüber, das erleben zu dürfen.
Daneben arbeite ich als selbständige Masseurin, unterrichte an der Zirkus Schule Basel, gebe Gymnastikstunden, mache Tai Ji und Qi Gong und singe gerne.

Valérie Wehrli